Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

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Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

Heuschnupfen

Die Lebensqualität vieler Menschen ist gerade in den Frühling- und Sommermonaten enorm eingeschränkt durch die zahlreichen Symptome, die zum Krankheitsbild „Heuschnupfen“ gehören. 15 Prozent der Bevölkerung sind von Heuschnupfen betroffen. Die erbliche Veranlagung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Woran erkennt man einen Heuschnupfen?

Abgeschlagenheit, gesteigerte Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Brennen und Jucken an den Augen, Kratzen und Kribbeln in der Nase und im Rachenraum gelten als erste Anzeichen eines Heuschnupfens. Nach etwa fünf Tagen erreicht dann die Krankheit ihren Höhepunkt: Das Jucken in den Augen verschlimmert sich, die Augen tränen, die Bindehaut ist gerötet. Die Augen schwellen an und Licht wird als äußerst unangenehm empfunden. Niesattacken, die von der Absonderung eines dünnflüssigen Sekretes begleitet sind, beeinträchtigen den Patienten. Die Nasenschleimhaut ist stark geschwollen und blockiert die Nasenatmung. Dies führt zur Mundatmung, in deren Folge die Mundschleimhaut austrocknet, was wiederum einen lästigen Hustenreiz hervorrufen kann.

Wodurch wird Heuschnupfen ausgelöst?

Heuschnupfen wird durch den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern und Gräsern ausgelöst. Das Immunsystem setzt sich irrtümlicherweise gegen diese harmlosen Stoffe zur Wehr, was zur Allergie führt. Die Hälfte aller Heuschnupfen-Allergiker reagiert auch auf Obstsorten wie Äpfel, Kirschen, Pfirsiche, Birnen und Kiwis. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel auf diese möglichen Kreuzallergien.

Heuschnupfen erkannt – was nun?

Beim erstmaligen Auftreten der Symptome sollte ein Arzt die Beschwerden verursachenden Pollen bestimmen und den Betroffenen auf weitere Allergien testen. Das wirksamste Mittel gegen jede Allergie wäre dann, den jeweiligen Auslöser zu meiden. Doch da es sich bei Heuschnupfen um die Pollen von Nutz- und Zierpflanzen handelt, die mit jedem Luftzug verbreitet werden, ist es schlichtweg unmöglich, den Kontakt komplett auszuschließen. Daher bleibt den Betroffenen meist nur die Alternative, die Symptome der Allergie zu lindern.

Verschiedene Arzneimittel helfen die Beschwerden im Zaum zu halten:

Möglichst frühzeitig sollten Sie mit der Anwendung von vorbeugend wirksamen Augen- und Nasentropfen, die den Wirkstoff Cromoglicinsäure enthalten, beginnen.

Führen Sie die Therapie die ganze Pollenflugsaison durch.

Bei stärkeren kurzzeitigen Beschwerden können Sie lokal wirksame Antihistaminika auswählen. Diese Tropfen für Nase und Augen wirken in der Regel nach wenigen Minuten und können auch angewendet werden zum Autofahren oder für konzentrierte Arbeit an Maschinen. Ihre Apotheke berät Sie gern bei der Auswahl der richtigen Medikamente.

Maximal 7 Tage können Sie besonders in der Nacht abschwellend wirksame Nasentropfen benutzen. Betrachten Sie diese Tropfen als Notfallmittel, da die Nasenschleimhaut ansonsten nachhaltig geschädigt wird.

Außerdem gibt es für die Einnahme moderne antiallergische Tabletten, Säfte und Tropfen, die einmal täglich eingenommen werden. Einige dieser Wirkstoffe haben einen leicht müde machenden Effekt, daher ist eine Einnahme am Abend ratsam. Dieser Effekt ist bei den modernen Antihistaminika nur sehr wenig ausgeprägt. Auch hier beraten wir Sie gern bei der richtigen Auswahl.

Um bleibende Schäden als Folge chronischer Entzündungen, wie sie durch eine Allergie hervorgerufen werden, zu vermeiden, kann der Arzt Kortison und Glukokortikoide verordnen. Hier sollten Sie sich unbedingt an die vom Arzt verordnete Menge halten. Setzen Sie diese Arzneistoffe auf keinen Fall ohne Rücksprache mit dem Arzt ab. Sie können durch konsequente Einnahme bzw. Anwendung dieser antientzündlichen Arzneistoffgruppe die Entstehung eines allergischen Asthmas vermeiden. Diese Therapie ist gerade auch bei Kindern sehr sinnvoll. Durch die Gabe von modernen, örtlich begrenzt wirksamen Inhalationssprays und -lösungen sowie Nasensprays können Nebenwirkungen minimiert werden. Wichtig bei der Anwendung inhalativer Kortikoidsprays ist es, nach dem Gebrauch den Mund auszuspülen!

Die Hyposensibilisierung als mögliche Form der Therapie erfolgt in der pollenfreien Zeit. Pollenallergene, die Sie krankmachen, werden Ihnen in allmählich steigernder Dosis über viele Wochen und Monate gespritzt oder oral verabreicht. So wird Ihr Körper unempfindlich gegen die krankmachenden Substanzen. In der Regel wird diese Therapie über drei Jahre durchgeführt. Auch Kinder können hyposensibilisiert werden.

Was können Sie selbst tun?

  • Lassen Sie beim Facharzt (HNO-Arzt oder Dermatologe) einen Allergietest durchführen.
  • Vermeiden Sie während der Blütezeit Ihrer Problempflanze lange Aufenthalte und Anstrengungen im Freien.
  • Halten Sie nach Möglichkeit Türen und Fenster geschlossen. Lüften Sie bei feuchtem Wetter oder Regen und nur am Abend, da die Pollen am stärksten in den frühen Morgenstunden auftreten.
  • Saugen Sie täglich Staub, um die Pollen zu entfernen. Entfernen Sie die Pollen auf den Möbeln mit feuchten Tüchern.
  • Waschen Sie sich abends vor dem Schlafengehen die Haare.
  • Legen Sie die getragenen Sachen nicht in Ihrem Schlafzimmer ab.
  • Schlafen Sie bei geschlossenem Fenster.
  • Schalten Sie beim Autofahren die Lüftung und die Klimaanlage aus.
  • Verbringen Sie Ihren Urlaub im Hochgebirge, auf Inseln oder an der See.
  • Vermeiden Sie Zigarettenrauch, der die Bindehäute von Auge und Nase noch zusätzlich reizt.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

  • Sie leiden erstmals unter den Symptomen und die Diagnose muss gestellt werden.
  • Das Nasensekret ist nicht klar, sondern gelblich und dickflüssig.
  • Die Beschwerden treten über längere Zeit auf.
  • Atemnot und Husten sind die typischen Begleiter Ihres nun nicht mehr harmlosen Heuschnupfens.
  • Sie leiden unter andauernden Kopfschmerzen.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.