Gesundheitsbroschüren

Informationen und Beratung

A-plus Apotheken bieten ihren Kunden nicht nur freundliche und kompetente Beratung:

Damit Sie die Möglichkeit haben, die erhaltenen Informationen zu Hause weiter zu vertiefen, können Sie hier als kostenlosen zusätzlichen Service produkt- und herstellerneutrale Informationstexte einsehen. Fast alle Krankheitsfelder, Risikofaktoren bzw. Präventionsbereiche werden durch eine Broschüre abgedeckt.

Reiseimpfungen

Wer einen unbeschwerten Urlaub verbringen möchte, macht sich rechtzeitig Gedanken über seinen Impfschutz. Je nach Reiseziel sind manche Impfungen empfehlenswert, andere sind auf Grund internationaler Impfvorschriften erforderlich.

Die für Deutschland empfohlenen Impfungen bilden lediglich einen Mindeststandard. Wer sich wirksam schützen will, begnügt sich damit nicht. Denn rechtzeitiges Impfen ist eine Lebensversicherung gegen viele gefährliche Erkrankungen im Urlaub.

Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Reiseimpfungen und vermittelt Tipps und Infos zum Schutz vor Infektionskrankheiten im Urlaub.

Impfen heißt, sich aktiv schützen

Unser Körper verfügt über ein hochspezifisches Abwehrsystem. Es bildet sich auf natürliche Weise durch das Überstehen einer Infektionskrankheit oder durch eine Schutzimpfung. Umgekehrt gilt natürlich auch: Vor Krankheitserregern, die unser Körper nicht kennt, kann er sich nicht schützen. Deshalb sind für Fernreisende Impfungen im Infektionsfall lebensrettend.

Passiver Schutz durch Immunglobuline

Nach einer erfolgreichen Impfung erkennt unser Körper Krankheitserreger noch Jahre später und kann sie bekämpfen. Dies geschieht durch Immunglobuline genannte Abwehrstoffe. Die Herstellungsanweisungen für sie sind in Gedächtniszellen gespeichert. Gibt der Arzt fertige Immunglobuline, die aus dem Plasma von immunen Personen oder Tieren gewonnen werden, nennen wir das passive Immunisation. Sie verleiht nur einen zeitlich begrenzten Schutz, der sich nach der Lebensdauer der Globuline richtet, in der Regel wenige Wochen bis Monate.

Empfehlungen für Fernreisende

Grundlage jedes Reiseimpfschutzes bilden die für Deutschland empfohlenen Schutzimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis. Die Erreger dieser Krankheiten sind rund um den Globus aktiv. Durch die niedrige Impfrate der Bevölkerung und die teilweise mangelnde Hygiene (Kanalisation, Trinkwasser) in manchen Urlaubsländern ist die Ansteckungsgefahr jedoch um ein Vielfaches höher als in Deutschland. Impfungen gegen Tetanus und Diphtherie müssen alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Hepatitis B wird beim Kontakt mit infizierter Körperflüssigkeit (Sexualkontakte, unsterile Spritzen und Nadeln, unqualifizierte medizinische Eingriffe und Bluttransfusionen) übertragen. Die Impfung gegen Hepatitis B ist seit 1995 für alle Säuglinge, Kinder und Jugendliche in Deutschland empfohlen und bei längerem Auslandsaufenthalt und bei engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung unverzichtbar.

Bei Hepatitis A erfolgt die Virusübertragung fäkaloral, zum Beispiel über verseuchtes Trinkwasser oder ungewaschenes Obst, Muscheln, Austern und Krebstiere. Sie ist die häufigste reisebedingte Erkrankung, die nach Deutschland eingeschleppt wird. Die Immunisierung wird Reisenden in subtropische und tropische Länder, aber auch nach Osteuropa und in europäische Mittelmeerländer empfohlen. Gegen Hepatitis und Typhus schützen Sie sich zusätzlich, indem Sie nur abgekochtes Wasser und gekochte Nahrung zu sich nehmen. Da die Meningokokken-Impfung in Deutschland erst seit 2006 eine empfohlene Schutzimpfung ist, sind die meisten Kinder ungeimpft. Besonders zu empfehlen ist die Impfung daher für Schüler und Studenten vor Langzeit-Aufenthalten oder Sprachreisen in Ländern wie beispielsweise England, Irland und Nordspanien, in denen diese Impfung für Jugendliche bereits seit Längerem empfohlen wird, und für Reisende in den afrikanischen »Meningitis-Gürtel« (südlich der Sahara vom Sudan bis nach Gambia).

Einmal ausgebrochen ist Tollwut eine tödliche Krankheit. Reisende in asiatische Länder sollten sich über Risikogebiete informieren und rechtzeitig für Impfschutz sorgen.

Viele tropische Länder, vor allem Zentralafrikas, verlangen bei der Einreise den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Diese schützt fast 100 Prozent gegen die durch Moskitos übertragene Krankheit. Die Impfung wird nur von autorisierten Gelbfieber-Impfstellen verabreicht und muss im international anerkannten gelben Impfbuch dokumentiert sein.

Malaria wird in den Tropen und Subtropen durch die weibliche Anopheles-Mücke, bevorzugt ab Einbruch der Dunkelheit, übertragen. Ob Rucksacktourist oder Gast eines Luxushotels – jeder ist gefährdet.

Da gegen Malaria keine Impfung möglich ist, sind vorbeugende Maßnahmen sehr wichtig:

Vorbeugung durch Schutz vor Moskitostichen

  • Bei Aufenthalt im Freien nach Sonnenuntergang langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.
  • Unbedeckte Hautstellen mit insektenabwehrenden Mitteln einreiben.
  • Sich möglichst in geschlossenen Räumen aufhalten. Nachts Türen und Fenster geschlossen halten und unter einem Moskitonetz schlafen.
  • Steckdosen-Verdampfer oder Räucherspiralen („mosquito coils“) benutzen.

Vorbeugen durch Medikamente (Chemoprophylaxe)

Für die medikamentöse Vorbeugung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Je nach Reiseziel sind die Übertragungsgefahr und die Resistenzbildung der durch die Mücken übertragenen Erreger sehr unterschiedlich.

Die Entscheidung über die Art der Malariaprophylaxe muss daher anhand des konkreten Reisezieles sowie der Reisezeit, der Reisedauer und des Reisestils individuell getroffen werden, unter Berücksichtigung von Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten und Medikamenteneinnahme. Lassen Sie sich daher in Ihrer A-plus Apotheke persönlich beraten.

Die Einnahmedauer richtet sich nach den ausgewählten Medikamenten. In der Regel beginnt die Chemoprophylaxe vor Antritt der Reise und endet erst bis zu vier Wochen nach Rückkehr.

Wenn keine medikamentöse Vorbeugung möglich ist, sollten Sie für die Selbstbehandlung im Notfall (Stand-by-Therapie) auf jeden Fall ein passendes Malariamittel mitführen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke, unser Fachpersonal berät Sie gern.

Wichtig: Trotz aller Schutzmaßnahmen ist eine Malariaerkrankung möglich. Bei jeder ungeklärten fieberhaften Erkrankung nach Einreise in ein Malariagebiet sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Aber auch bis zu einem Jahr nach Beendigung der Reise sollte Ihr Hausarzt bei jeder ungeklärten fieberhaften Erkrankung über die vorangegangene Reise informiert werden. Für Säuglinge, Kleinkinder und schwangere Frauen gilt: nur bei zwingender Notwendigkeit in ein Malariagebiet einreisen.

Richtig planen

Informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über die notwendigen Impfungen. Wir erstellen Ihnen gerne einen individuellen Impfplan und halten internationale Impfausweise für Sie bereit. Last-Minute-Urlauber schützen sich kurzfristig mit Immunglobulinen. Checken Sie Ihre Reiseapotheke. Denken Sie daran, Arzneimittel, die Sie regelmäßig einnehmen, in ausreichender Menge mitzunehmen. Bei Fernreisen muss in manchen Fällen die Zeitverschiebung beachtet werden. Und: Nehmen Sie stets geeignete Insektenschutzmittel mit auf Ihre Reise.

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.